Amerikaner entdeckt neue Arten nach dem tiefsten Tauchgang aller Zeiten

Der amerikanische Millionär Victor Vescovo entdeckte beim tiefsten Tauchgang aller Zeiten neue Arten. Vescovo tauchte nicht weniger als elf Kilometer tief und stolperte über vier neue Garnelenarten. Neben den Tieren fand der Taucher auch eine Plastiktüte. Der Meeresboden verbirgt noch immer viele Geheimnisse, da noch nicht viele tiefe Stellen erforscht worden sind. Erst vor einem Jahr entdeckten Wissenschaftler eine ganz neue Zone mit mehr als 100 neuen Tier- und Pflanzenarten auf den Bermudas.

Victor Verscovo will der erste Mensch sein, der zu den tiefsten Punkten der fünf Ozeane taucht. Er hatte bereits drei Tauchgänge gemacht, als er mit seinem Team auf den Grund des Mariengrabens ging, ein Gebiet östlich der Philippinen. In einem kleinen U-Boot, das nicht weniger als 42 Millionen Euro kostete, tauchte er allein bis in eine Tiefe von 10.927 Metern ab. Verscovo verbrachte vier Stunden auf dem Grund und sammelte Garnelen, farbenfrohe Unterwasserfelsen und Gesteinsbrocken. Leider sah er auch eine Plastiktüte und Bonbonverpackungen. Die gesammelten Tiere werden auf das Vorhandensein von Mikroplastik in ihrem Körper untersucht.

Unentwickelt
Der Meeresboden ist noch Neuland. Von den 100.000 Bergen unter der Oberfläche sind nur fünfzig gründlich erforscht worden. Das ist bemerkenswert, denn mit jeder neuen Expedition werden neue Arten entdeckt, manchmal ganze Ökosysteme, wie im letzten Jahr in den Gewässern um die Bermudas. Dann tauchten die Forscher mit U-Booten 2000 Meter tief und stießen auf ein Riff mit hundert neuen Tier- und Pflanzenarten. Abgesehen vom Riff stießen die Wissenschaftler auf einen großen Algenwald auf der Spitze eines Unterwasserberges. Am Hang des Berges wimmelte es von Seeigeln, grünen Muränen, gelben Einsiedlerkrebsen, kleinen gelben und rosa Fischen. Der Hang war mit Korallen und anderer Fauna bedeckt.

Korallen
Die tropischen Riffe auf den Bermudas sind sehr beliebt, weil die Unterwasserfauna und -flora wunderschön ist. Da Taucher die Korallenriffe plünderten, ist es nun verboten, Korallen mit nach Hause zu bringen. Wenn Sie also einen Urlaub auf Aruba planen, lassen Sie die Korallen unter Wasser. Wenn man sie aus dem Wasser nimmt, sterben sie sowieso und verlieren ihre schönen Farben. Außerdem können Sie Probleme beim Zoll bekommen. Selbst eine tote Koralle, die man an ihrer weißen Farbe erkennt und mit der die Strände übersät sind, darf nicht als Souvenir mitgenommen werden.

Tropisches Aquarium
Zu Hause können Sie in einem Aquarium Ihre eigene Bermuda-Unterwasserwelt erschaffen. Es gibt Korallen aus speziellem Kunststoff, die Ihnen genauso viel Freude bereiten werden wie eine echte Koralle. Wenn Sie ein tropisches Süßwasseraquarium einrichten, können Sie nicht einfach irgendwelche Fische und Pflanzen verwenden. Je nach gewünschter Fischart benötigen Sie unterschiedliche Pflanzen. Die Auswahl der Fische hängt von der Größe des Aquariums ab. Wählen Sie also zuerst Ihren Fisch aus.

Kardinaaltetra
Ein beliebter tropischer Fisch ist die Kardinaletra. Er ist leicht und kräftig zu halten und seine blaue, horizontale Linie an der Oberseite des Körpers leuchtet im Dunkeln. Sie liebt die Gesellschaft und wird den ganzen Tag und die Nacht in Ihrem Aquarium schwimmen. Kardinaltreas leben in einem Schwarm. Wenn man sie in ein Aquarium setzt, erhöht sich das Risiko, dass sie krank wird. Am besten kauft man sie in zehn Exemplaren.